An einem ruhigen Morgen im Garten dem fröhlichen Zwitschern der Vögel lauschen: Für Vogelfreunde ist das ein perfekter Start in den Tag. Mit der richtigen Fütterung können Sie die kleinen Gäste vor Ihrer Haustür willkommen heißen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum sich die Vogelfütterung im Garten lohnt, wie Sie Vogelfutter ganz einfach selbst herstellen und wo Sie die Futterstellen am besten platzieren. Lesen Sie zudem, wieso die Beobachtung der gefiederten Besucher mit dem Fernglas sektor D 10 x 32 compact+ von Eschenbach besonders spannend wird.
Warum lohnt sich die Vogelfütterung im Garten?
Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit ist die Vogelfütterung im Garten eine wertvolle Unterstützung für Gartenvögel und Wintergäste. Niedrige Temperaturen und Schneedecken machen es für viele Arten schwer, ausreichend Nahrung zu finden. Mit einem artgerechten und vielseitigen Futterangebot helfen Sie den Tieren also, Energie zu sparen und die kalten Monate leichter zu überstehen. Und das Beste daran: Dabei profitieren nicht nur die Vögel selbst, sondern auch Sie als Vogelbeobachter.
Wenn sich die gefiederten Besucher zahlreich am Futterhäuschen tummeln, ist das die ideale Gelegenheit, die heimische Vogelwelt aus nächster Nähe zu entdecken. Vom Fenster aus können Sie neue Arten bestaunen und gleichzeitig ihr Verhalten studieren. Für Anfänger ist das die beste Möglichkeit, mit der Vogelbeobachtung zu beginnen. Ein passendes Fernglas wie das sektor D 10 x 32 compact+ von Eschenbach ist dafür Ihr idealer Begleiter. Mehr dazu erfahren Sie im letzten Abschnitt.
Energielieferanten für kalte Wintertage
Für die kalte Jahreszeit eignen sich vor allem Futtermischungen, die reichlich Energie spenden. Diese helfen den Vögeln dabei, die niedrigen Temperaturen zu überstehen. Eine einfache Körnermischung können Sie aus Sonnenblumenkernen, Hanfsamen, Hirse, Weizen und Sesam zusammenstellen. Auch kleine Mengen gehackter Haselnüsse oder ungesalzener Erdnüsse eignen sich hierfür ebenfalls gut. Bieten Sie die Mischung in Futtersilos oder speziellen Futterspendern an, damit die Vögel leicht an die Körner gelangen.
Fettfutter für kleine Kraftpakete
Auch Fettfutter ist bei vielen Wintergästen beliebt. Aus Kokosfett, Rindertalg oder Schweineschmalz können Sie mit Körnern, Haferflocken oder gehackten Nüssen energiereiche Fett-Blöcke herstellen. Diese können Sie zum Beispiel in Meisenknödel-Haltern präsentieren. Fettfutter ist ideal für kleine Vögel wie Meisen, Kleiber oder Spechte geeignet, denn es liefert viel zusätzliche Energie.
Obst und Weichfutter für Bodenfresser
Nicht alle Vögel bevorzugen Körner. Amseln, Rotkehlchen, Stare und Zaunkönigefreuen sich über frisches Obst wie aufgeschnittene Äpfel oder Birnen. Aber auch Haferflocken oder kleine Samen sind willkommene Leckerbissen. Das Futter kann einfach auf einer Bodenfutterstelle angeboten werden. Achten Sie dabei aber unbedingt auf Hygiene: Das Futter sollte trocken bleiben und die Stelle regelmäßig gereinigt werden.
Kleine Extras für Ihre Futtermischung
Wenn Sie den Wintergästen eine besondere Freude machen möchten, können Sie Mehlwürmer oder getrocknete Beeren ergänzen. Diese liefern zusätzliches Eiweiß und Nährstoffe. Auch getrocknete Wildfrüchte oder selbst gesammelte Samenstände von heimischen Stauden bieten eine tolle Ergänzung.
Der richtige Platz für eine Futterstelle
Statt einer großen Futterstelle ist es oft besser, das Futter auf mehrere kleine Plätze im Garten zu verteilen. Auf diese Weise können Sie verschiedene Arten von Futter anbieten und die Vögel müssen sich nicht drängeln. Eine Kombination aus hängenden Futterspendern, einer kleinen Bodenfutterstelle und einem offenen Futterhäuschen funktioniert besonders gut.
Achten Sie dabei jedoch darauf, die Futterstellen nicht direkt an Fenstern aufzustellen, damit die Vögel nicht gegen die Glasscheibe fliegen. Ideal ist ein leicht geschützter Platz im Garten, der dennoch gut vom Fenster aus einsehbar ist. So können Sie die Vögel bequem beobachten, ohne sie zu stören. Idealerweise sollte sich die Futterstelle in der Nähe eines Gebüschs befinden. So sind die Vögel vor Fressfeinden wie etwa Katzen besser geschützt und können schnell Schutz suchen. Überdachte Häuschen oder Halterungen halten das Futter trocken.
Darauf sollten Sie achten
Auch wenn die Vogelfütterung im Garten viel Freude bereitet, gibt es einige Punkte, die Sie beachten sollten, damit die Tiere gesund bleiben und die Fütterung artgerecht ist:
- Keine ungeeigneten Lebensmittel: Verzichten Sie auf Brot, Kekse, gesalzene oder gesüßte Speisen, da diese der Gesundheit der Vögel schaden können.
- Hygiene: Achten Sie darauf, die Futterstellen regelmäßig zu reinigen und sie stets trocken zu halten. So vermeiden Sie Schimmel und die Ausbreitung von Krankheiten.
- Sichere Futterspender: Verwenden Sie nach Möglichkeit Futterspender aus Metall oder stabile Futtersilos, denn die Plastiknetze fertiger Meisenknödel können für Vögel schnell zu einer tödlichen Falle werden.
Artgerechtes Futterhäuschen: Ein artgerechtes Vogelhäuschen bietet idealerweise Schutz vor Regen und Wind, ist einfach zu reinigen und sorgt für hygienische Bedingungen, indem es immer nur so viel Futter bereitstellt, wie auch tatsächlich gefressen wird.
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